Die queer*feministische Nationalratsliste der SP Frauen* Aargau, kurz q*f!, ist überzeugt, dass Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung in unserer Gesellschaft keinen Platz mehr hat. Heute präsentiert sie wofür sie sich ganz konkret einsetzen.

Die Kandidierenden von q*f! setzen sich ein für:

  • Gleichstellung für alle* statt Diskriminierung
  • Die Selbstbestimmung aller Menschen über den eigenen Körper und den Schutz vor seelischer und körperlicher Gewalt
  • Eine Gesellschaft ohne Rollen- und Beziehungsstereotypen
  • Die wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen*
  • Die Anerkennung der Menschenrechte von Migrant*innen

Für die Gleichstellung und gegen Diskriminierung

Die Kandidierenden der q*f!-Liste der SP Frauen* Aargau setzen sich für eine echte Gleichstellung aller Geschlechter in unserer Gesellschaft ein. Dafür braucht es mehr staatliche Gleichstellungsarbeit und eine Gesellschaft ohne Rollen- und Beziehungsstereotypen. Während die Ehe für alle, Lohngleichheit und ein Diskriminierungsschutz heute bereits in Ansätzen auf nationaler Ebene umgesetzt werden und mehrheitsfähig sind, gehen die Forderungen der queer*feministischen Liste weiter.

Für lesbische Paare, inter und trans Menschen braucht es mehr

Der Geschlechtseintrag in amtlichen Papieren ist nicht notwendig und soll abgeschafft werden. Intergeschlechtliche Kinder müssen vor normierenden Eingriffen an ihrem Körper geschützt werden, bevor sie selber, gut informiert, darüber befinden können. Und lesbische Paare sollen genauso Zugang zur Samenspende erhalten, wie dies heterosexuelle Paare haben und sich gegenseitig bei Tod und Invalidität absichern können.

Für Frauen*, Migrant*innen und gegen Gewalt

Nulltoleranz gegenüber Gewalt an Frauen* bedingt zuerst mehr Prävention und einen gut finanzierten Opferschutz, aber genauso wichtig ist es, Gewalt als strukturelles Problem anzugehen. Prekäre Lebensverhältnisse, die Abhängigkeit vom Aufenthaltsrecht vom Zivilstand und der private Waffenbesitz führen zu Gewalt an Frauen*, die viel zu oft tödlich endet. Diese Menschenleben müssen gerettet werden.

Wir setzen uns ein, für eine Welt ohne Diskriminierung, eine Welt in der alle Menschen sicher sind.

Alle Forderungen der Liste sind zu finden unter: www.queerfeministisch.ch/themen/

Wofür sich die queer*feministische Liste der SP Frauen* Aargau einsetzt.
hinten v. l. n. r: Christian Oberholzer, Cora Leder, Antonia Iten, Daniel Schiessl, Peter Göbelbecker mitte v. l. n. r: James Ackermann, Viviane Hösli, Fabio Haller, Ruben Ott, Sara Suter unten v. l. n. r: Sandra-Anne Göbelbecker, Daniela Gassmann, Julia Conrad-Wassmer, Ligia Vogt (auf dem Bild fehlt Lea Schmidmeister)
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